{"id":398,"date":"2019-01-08T11:38:01","date_gmt":"2019-01-08T11:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.reppi.de\/?p=398"},"modified":"2019-01-08T11:38:01","modified_gmt":"2019-01-08T11:38:01","slug":"thomann-sp5600","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reppi.de\/?p=398","title":{"rendered":"Thomann SP5600"},"content":{"rendered":"<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/reppi.de\/?p=398\/#Das_Thomann_SP5600_%E2%80%9EHome_Piano%E2%80%9C\" >Das Thomann SP5600 &#8222;Home Piano&#8220;<\/a><ul class='ez-toc-list-level-3' ><li class='ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/reppi.de\/?p=398\/#Thomann_baut_auch_Instrumente\" >Thomann baut auch Instrumente?<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/reppi.de\/?p=398\/#Ganz_schoen_viel_Genoergel_fuer_einen_zufriedenen_Benutzer\" >Ganz sch\u00f6n viel Gen\u00f6rgel f\u00fcr einen zufriedenen Benutzer..?!<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/reppi.de\/?p=398\/#10_User_Styles_Einzig_nicht_korrigierbares_Manko_und_wie_sich_der_Hersteller_die_Benutzung_denkt%E2%80%A6\" >10 User Styles: Einzig nicht korrigierbares Manko und wie sich der Hersteller die Benutzung denkt&#8230;<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/reppi.de\/?p=398\/#Zeit_fuer_etwas_Lob%E2%80%A6Preisung%E2%80%A6\" >Zeit f\u00fcr etwas Lob&#8230;Preisung&#8230;<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/reppi.de\/?p=398\/#Aufstieg_in_die_Spitzenklasse%E2%80%A6\" >Aufstieg in die Spitzenklasse&#8230;<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/reppi.de\/?p=398\/#Kritik_und_Shitstorm%E2%80%A6_Arme_Wuerstchen_im_Schlaf-Rock\" >Kritik und Shitstorm&#8230; Arme W\u00fcrstchen im Schlaf-Rock!<\/a><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Das_Thomann_SP5600_%E2%80%9EHome_Piano%E2%80%9C\"><\/span>Das Thomann SP5600 &#8222;Home Piano&#8220;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>F\u00fcr ein Klavier sind die zus\u00e4tzlichen &#8222;Keyboardeigenschaften&#8220; an sich recht beeindruckend:<\/p>\n<ul>\n<li>Es stehen 600 Sounds zur verf\u00fcgung<\/li>\n<li>230 Styles, bestehend aus: Einem Teil &#8222;A&#8220; (Strophe) und einem Teil &#8222;B&#8220; (Refrain), sowie passendes Intro, Ending und den beiden Fill-Ins (A und B), die auch zur Umschaltung der Teile dienen. Dar\u00fcber hinaus wurden f\u00fcr jeden Style &#8222;O.T.I.&#8220;-Settings erstellt, so dass man im Lifebetrieb nicht lange herumfingern muss, um die passenden Sounds zu den Rythmen zu finden: Es gibt voreingestellte Vorschl\u00e4ge, die an sich auch ganz &#8222;passig&#8220; sind. Der Arranger h\u00e4lt durchaus mit Mittelklasse Keyboards mit, ist aber mit Spitzenger\u00e4ten bittesch\u00f6n gar nicht zu vergleichen und dies sollte man fairerweise auch nicht tun.<\/li>\n<li>Es gibt einen &#8222;Performance&#8220;-Asistent, den ich kaum benutze, der aber erw\u00e4hnt werden soll: Es wird die Klaviatur in mehrere Teile unterteilt und mit verschiedenen Spielautomatiken f\u00fcr z.B. eine Gitarre belegt. H\u00e4lt man nun bestimmte Akkorde, so schl\u00e4gt die Automatik die &#8222;Gitarre&#8220; so realistisch, wie es ihr m\u00f6glich ist, an. Ich greife hier lieber zur echten Gitarre, aber eine Lanze sei gebrochen: Wie sonst, wenn nicht durch den PA, sollte man eine Gitarre mit Tasten anschlagen, ohne dass es sofort nach Keyboard klingt? Dies wiederum habe ich nat\u00fcrlich auch schon mal besser geh\u00f6rt, aber die Funktion geht durchaus in die Richtige Richtung.<\/li>\n<li>Der Sequenzer ist f\u00fcr &#8222;Schnellsch\u00fcsse&#8220; durchaus brauchbar. Aber es gibt &#8222;Pads&#8220; und bei mir ist das &#8222;ipad&#8220; am Start mit mehr als ausreichend Leistung, um richtig gute Sequencer wie Logic oder die Steinbergs nutzen zu k\u00f6nnen. Um dies tun zu k\u00f6nnen (SPOILER ALARM! Kommt sp\u00e4ter noch genauer&#8230;) hat das SP5600 einen USB-Ger\u00e4teanschluss. Selbst mit dem einfachen GarageBand ist man nat\u00fcrlich der internen Sequenzerl\u00f6sung \u00fcberlegen. Aber warum nicht einfach mal so Ideen festhalten k\u00f6nnen, oder schnell eine Begleitung f\u00fcr die Gesangs\u00fcbungen einspielen? Was man hat, hat man und das funktioniert hier auch, wenn auch nicht ganz intuitiv und sehr rudiment\u00e4r.<\/li>\n<li>Apropos USB: Neben dem &#8222;Client&#8220;-Anschluss f\u00fcr die Rechnerverbindung ist auch ein USB-Host f\u00fcr einen USB-Stick vorhanden, auf dem man das sichern kann, was im SP5600 programmierbar ist. Ach ja: Ausschlie\u00dflich \u00fcber USB und mit einem Windows-PC ist es m\u00f6glich die 10 User-Styles zu nutzen, denn es fehlt dem SP5600 an einem &#8222;Arranger-USer-Style-Editor&#8220; intern: Eines der gravierendsten M\u00e4ngel dieses Ger\u00e4tes, also: Ein echter Nachteil gegen\u00fcber dem Klassenfeinden anderer Hersteller!<\/li>\n<\/ul>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Thomann_baut_auch_Instrumente\"><\/span>Thomann baut auch Instrumente?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Quatsch. Die kaufen ein und lassen maximal &#8222;Varianten entwickeln&#8220;, um diese Instrumente dann Anschlie\u00dfend unter eigenem Label und dank gro\u00dfer St\u00fcckzahlen recht g\u00fcnstig anbieten zu k\u00f6nnen. Was es mit der Hausmarke &#8222;The T.Bone&#8220; auf sich hat, kann ich hier leider nicht aufkl\u00e4ren. Aber das gro\u00dfe Geheimnis des Thomann SP5600 will ich l\u00fcften, weil ich es muss:<\/p>\n<blockquote><p>Es handelt sich um ein &#8222;MEDELI&#8220; Stage Piano und wird bei &#8222;Medeli&#8220; als Modell: &#8222;SP4200&#8220; auch direkt vertrieben. Zum Gl\u00fcck!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Zum Gl\u00fcck?<\/em> Ja! Die Anleitung, die Thomann in Englisch und Deutsch mitliefert ist nicht wirklich gelungen. Wer des Englischem m\u00e4chtig ist, der wird sich mit dem &#8222;Original&#8220; besser zurecht finden, denn dort ist zum Beispiel anst\u00e4ndig erkl\u00e4rt, wie man seine Sequenzer Aufnahmen auch einzeln l\u00f6scht. (Dies ist in Deutsch so schlecht beschrieben, dass bislang nur das L\u00f6schen aller kompletten Songs durch Einschalt-Tasten-Kombi gelang). Der Link zu der besseren, aber englischen Anleitung:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.mecldata.com\/download\/manual\/AW_SP4200_Manual_G07_161205.pdf\">ANLEITUNG MEDELI SP4200<\/a>.<\/p>\n<p>Medeli ist in HongKong ans\u00e4ssig. Das w\u00fcrde mir an sich die Haare zu Berge stehen lassen, aber das SP4200 alias SP5200 wird nicht nur von Thomann relabelt: Schaut man sich die Alesis Pianos so an, merkt man sehr deutlich, wo die wohl herstammen k\u00f6nnten. Auch ist das Innenleben markant: 230 Styles, 600 Sounds und je nachdem, was gebaut werden soll, das eine oder andere Feature ausgef\u00fchrt auf Tasten an der Bedienfront und immer mit den obligatorischen 20Watt Verst\u00e4rkerleistung des Medeli Class-D Verst\u00e4rkers&#8230; man findet also so manch durchaus namhaften Hersteller, der mit Medeli HongKong zusammenarbeitet. Medeli hat rund 100 Mitarbeiter, darunter zahlreiche Entwickler der Bereiche DSP, Modelling, Verst\u00e4rker, embedded Software, etc&#8230; Die scheinen was auf dem Kasten zu haben und dies zeigt sich im durchaus gelungenen SP4200, wobei die Einschr\u00e4nkung &#8222;durchaus&#8220; sich ebenfalls an der Herkunft festmachen l\u00e4sst: Manches ist n\u00e4mlich doch etwas zu &#8222;Hauptsache abhaken!&#8220; gel\u00f6st und w\u00fcrde in der Entwicklungsabteilung von Yamaha oder Wersi eine Ohrfeige zur Folge haben, wie zum Beispiel das vollst\u00e4ndige Fehlen auch nur einer &#8222;Gain&#8220; Regelung bez\u00fcglich des Mikrofoneingangs, der dadurch nicht gerade benutzbar zur reinen Notl\u00f6sung verkommt. Vieles ist Schade, wie der im Hardware-Setup vorhandene, aber nicht im Bedienkonzept (Frontpanel) realisierte Arranger-Style-Editor, den andere Keyboards von Medeli mit der selben HW-Basis (DSP-Board) besitzen. Es sei au\u00dferdem noch ein anderer genannt: Der t\u00fcrkische Musikspezialist Dante mit Sitz in Istanbul, der Medeli direkt vertreibt. Wer konkrete Infos oder Hilfen anderer Benutzer \u00fcber die SPs sucht, kann dies auch mit dem Buzzword &#8222;Dante&#8220; im Suchstring probieren.<\/p>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Ganz_schoen_viel_Genoergel_fuer_einen_zufriedenen_Benutzer\"><\/span>Ganz sch\u00f6n viel Gen\u00f6rgel f\u00fcr einen zufriedenen Benutzer..?!<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Ja, ja&#8230; dies liegt aber am Drang zum Perfektionismus. Dabei muss ich mich immer zwingen daran zu denken, dass ich f\u00fcr das Instrument keine 900, sondern lediglich die H\u00e4lfte, n\u00e4mlich exakt 489\u20ac auf den Tisch gelegt habe und ich wirklich alles, was ich bem\u00e4ngele, durch ganz einfache, externe L\u00f6sungen wesentlich besser l\u00f6sen kann, als es die gehobene Mittelklasse anderer Anbieter &#8222;Out-of-the-Box&#8220; verm\u00f6gen. Das Wunderwerkzeug nennt sich bei mir: &#8222;Ipad-Pro&#8220;, aber dazu kommen wir sp\u00e4ter noch. Es gibt unterm Strich nur einen wirklich gravierenden Mangel, der nicht so einfach zu beheben ist: Es st\u00fcnden 10 User-Styles zur Verf\u00fcgung, die aber wohl auf immer und ewig mangels Lust auf Windows-Software-K\u00e4mpfe ungenutzt bleiben werden.<\/p>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"10_User_Styles_Einzig_nicht_korrigierbares_Manko_und_wie_sich_der_Hersteller_die_Benutzung_denkt%E2%80%A6\"><\/span>10 User Styles: Einzig nicht korrigierbares Manko und wie sich der Hersteller die Benutzung denkt&#8230;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Wie gesagt: Der Hersteller ist nicht Thomann, sondern Medeli.HK. Thomann sagt in seiner Bedienungsanleitung exakt gar nichts dar\u00fcber, was es mit diesen 10 User-Styles auf sich hat. So habe ich versucht diese irgendwie im Ger\u00e4t selbst zu erstellen: Keine Chance an die mutma\u00dfliche &#8222;Hidden Function&#8220; zu gelangen ohne Tip zum Trick. Also lud ich mir auf einen im Ger\u00e4t formatierten USB-Stick (obacht: 16GByte zu formatieren dauert seeeeeehr lange im SP!) STY Files runter und dachte mir: &#8222;Die wirst Du jetzt anw\u00e4hlen und den 10 USer Styles zuweisen k\u00f6nnen&#8220;. Pustekuchen: W\u00e4hrend Midisongs gefunden und gespielt werden, meint das SP keine Styles zu &#8222;sehen&#8220;. Also: So einfach ist das nicht, mit diesen User-Styles. Aber es gibt eine M\u00f6glichkeit und die verbirgt sich in einem immerhin auch heute (Stand 2019) weiter gepflegten Programm: <a href=\"http:\/\/www.mecldata.com\/download\/apps\/Pootute-Setup-V2.2-131126.zip\">Pootute<\/a>\u00a0(Klick und Download von Medeli).<\/p>\n<p>Ausschlie\u00dflich mittels &#8222;Pootute&#8220; kann man Styles aus Midi-Dateien generieren und nicht intern im Ger\u00e4t selbst und das Programm. Das Programm startet nicht, wenn kein Keyboard oder Piano angeschlossen ist! Das bedeutet: Welche Gewichte wollen sie heute heben, wenn Sie nicht im Besitz eines Windows-Laptop sind?! Tragen sie den Gaming-Rechner zum Klavier, oder umgekehrt? Besser w\u00e4re gewesen, wenn man die Interne L\u00f6sung, die Medeli Keyboards durchaus bieten, schon abknipst, dass ein externes Programm auch alleine mit USB-Sticks in der Lage ist zu arbeiten, denn von USB-Stick k\u00f6nnen die Styles ja auch geladen werden. Hier wurde definitiv nicht nachgedacht und so entsteht ein hartes &#8222;No-Go&#8220; und bislang das einzige Manko mit dem SP5600.<\/p>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Zeit_fuer_etwas_Lob%E2%80%A6Preisung%E2%80%A6\"><\/span>Zeit f\u00fcr etwas Lob&#8230;Preisung&#8230;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Was nicht gut ist und das dieses Ger\u00e4t quasi &#8222;Chinaplunder&#8220; ist, haben ich schon geschrieben. Nun lassen alle &#8222;Hersteller&#8220; Teile in China fertigen und etliche gro\u00dfe Namen lassen sogar gleich ganze Produkte in China entwickeln und liefern. So auch Thomann mit dem SP5600 und dies ist deswegen nicht sonderlich schlimm, weil es auf die Endkontrolle ankommt. Diese scheint bei Medeli zu stimmen, denn die Verarbeitung und die Qualit\u00e4t des SP ist absolut in Ordnung! Auch die Qualit\u00e4t der Klaviatur l\u00e4sst wenig Platz f\u00fcr Meckerei: Ich mag sie! Ich spielte vorher auf einem M-Audio ProKEys und Yamaha Clavinovas sowie \u00e4lteren Nord und Rhodes&#8230; ganz ehrlich: Sie spielen sich alle anders. Mehr nicht. Ich kann nicht sagen, dass das niedrigpreisige Thomann sich nun im Gegensatz zum Fender absolut grottig spielt, oder man nun unbedingt ein Clavinova f\u00fcr den Nachwuchs kaufen muss, damit er spieltechnisch nicht versaut wird&#8230; Auch finde den Anschlag alles andere als hart oder schwerg\u00e4ngig, wie das SP5600 oft zititert wird. Ganz im Gegenteil: Es schnarrt nichts, es klickt nichts&#8230; die Klaviatur ist leise und &#8222;soft&#8220; und aus gespritztem Plastik, wie in dieser Preisklasse nunmal \u00fcblich. Die Wichtung k\u00f6nnte deutlicher sein? F\u00fcr den reinen Pianisten mag dies so sein, ebenso wie die Tatsache, dass der interne Pianosound &#8222;Grand Piano&#8220; nur Mittelma\u00df ist&#8230; aber dies ist wie gesagt ein &#8222;Arranger Piano&#8220; und kein reines ePiano. Man muss also bedenken, dass es ein Piano ebenso zu spielen gilt, wie die Orgelsounds! Da sind all zu tiefe Spezialfeatures am Ende st\u00f6rend. Sehr gut: Man kann die Anschlagcharakteristik \u00e4ndern und gar ausschalten, wenn man den Akzent auf das Orgelspiel legen muss, sollte man dies auch tun und: Es ist m\u00f6glich! Bravo.<\/p>\n<p>Der eingebaute Verst\u00e4rker und die beiden zwei Wege Lautsprecher sind gut und laut genug f\u00fcr zuhause. Der Kopfh\u00f6rerausgang treibt ja nachdem, was man anschlie\u00dft nur ausreichend. Ein Sennheiser HiFi kommt sehr leise r\u00fcber, w\u00e4hrend der T.Bone HD, der im Set mitgeliefert wird etwas dumpf klingt, aber daf\u00fcr ordentlich Laut ist. Also: Preisleistung ist hier ausgezeichnet gut!<\/p>\n<p>Die Sounds sind teilweise richtig gut, wie die ePianos, die fast schon das schwache GrandPiano wettmachen, was ganz ohne Mehrlagen Klangerzeugung daherkommt und D\u00e4mpferger\u00e4usche und Resonanzen vermissen l\u00e4sst. Auch ist schade, dass Bl\u00e4ser nicht \u00fcberstr\u00f6men, so man die Taste hart anschl\u00e4gt. Gerade bei Panfl\u00f6ten ist dies authentisch, aber wie gesagt bei Instrumenten dieser Preisklasse auch nicht \u00fcblich. Man findet solche Features in Instrumenten, die immerhin dreimal so viel kosten, aber nicht doppelt so viel Spa\u00df machen! Ergo: Alles im gr\u00fcnen Bereich, man kann mit den Sounds leben, muss es aber nicht!<\/p>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Aufstieg_in_die_Spitzenklasse%E2%80%A6\"><\/span>Aufstieg in die Spitzenklasse&#8230;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Fairerweise: Jedes Ger\u00e4t mit MIDI-Out kann in die Spitzenklasse aufsteigen. Allein schon durch Anschluss an ein iPad, auf dem das von Apple kostenlos mitgelieferte &#8222;Garage Band&#8220; installiert ist, l\u00e4sst sich dessen Grand Piano Interpretation nutzen&#8230;. Man ben\u00f6tigt zum Einfschleifen eines Pad (iPad oder Android oder Windows? Egal! Ich habe ein Apple, also beschreibe ich dieses&#8230; sinngem\u00e4\u00df nat\u00fcrlich auch \u00fcbertragbar.)<\/p>\n<ul>\n<li>iPad (besser: iPad Pro oder zumindest ein Pad mit schnellem Prozessor, wie werden ihn brauchen!)<\/li>\n<li>&#8222;Kamera Connection Kit&#8220; bietet einen USB HOST ANSCHLUSS f\u00fcr iPads. Als Taiwanm\u00fchle f\u00fcr 25 Euro zu haben, oder Apple f\u00fcr 50 Euro.<\/li>\n<li>Y-Kabel f\u00fcr Lightning: iPads haben keinen 3,5 mm Audioklinkenstecker mehr \ud83d\ude41 Man muss einen Lighning auf Lightning + Autio Klinken &#8211; Adapter erwerben. Kostet 10\u20ac rum.<\/li>\n<li>Adapter 3,5 Buchse auf 6,3 mm Klinke sowie 3,5mm Stecker-Stecker Kabel nicht l\u00e4nger als 2 Meter.<\/li>\n<li>USB-Druckerkabel: USB A auf USB B<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wo kommt was rein? Wo es rein passt! Das ist hier nun wirklich sehr einfach: USB Out der SP5600 in das Kamera-Kit, dieses an den Y-Adapter ins iPad. Audio in AUX-IN des Keyboard. Ab geht es!<\/p>\n<p>Garage Band zum testen wird sofort erkennen, dass ein Klavier angeschlossen ist. Es spielt die &#8222;Daten&#8220;, die \u00fcber MIDI-\u00fcber-USB eintrudeln. Wer nun mag kann die interne R1 Stimme des SP abschalten. Das Piano aus Garageband ist dem internen weit \u00fcberlegen und es wird zudem ein Synthesizer mit Filter und und und&#8230;. zus\u00e4tzlich geboten. Wer auf logic oder Cubase umsteigt, der kann Software-Instrumente benutzen, bei denen selbst Profis nicht mehr unterscheiden k\u00f6nnen, ob ein hochklassiges echtes Klavier eingespielt wurde, oder eine Simulation&#8230; mit einer Einschr\u00e4nkung: Die Klaviatur muss die Feinheiten hergeben, wo nat\u00fcrlich die Tastatur des SP5600 an ihre Grenzen ger\u00e4t. Sie ist in ihrem Segment Spitze, aber allein ein Tastenset f\u00fcr ein gro\u00dfes eGrand kostet mehr als das ganze SP5600 und dann hat man noch keine Hammer und keine Mehrfachabtastung, etc. Hinzu kommt aber noch: Man muss es eben auch spielen k\u00f6nnen!<\/p>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Kritik_und_Shitstorm%E2%80%A6_Arme_Wuerstchen_im_Schlaf-Rock\"><\/span>Kritik und Shitstorm&#8230; Arme W\u00fcrstchen im Schlaf-Rock!<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Was nutzt der echte Fl\u00fcgel in den H\u00e4nden eines Grobmotorikers, der meint es gen\u00fcge, wenn er in zwanzigj\u00e4hriger Routine nach Notenblatt lernte die rechte Taste zur rechten Zeit schwach, m\u00e4ssig oder stark zu dr\u00fccken? Um Feinheiten zu h\u00f6ren, muss man Feinheiten spielen k\u00f6nnen und hier f\u00fchlen sich die meisten zwar berufen, klingt aber trotzdem schei\u00dfe. Sorry, wenn ich das so deutlich sagen muss: Aber ich wurde bereits angeschrieben, wie ich das SP5600 mit voller Punktzahl bewerten kann, ich werde ja wohl absoluter &#8222;Anf\u00e4nger&#8220; sein, keine Ahnung haben und \u00fcberhaupt solle ich erstmal das richtige Spiel lernen, bevor ich irgendwas bewerte. Arroganz mag sich das Beste leisten k\u00f6nnen, aber nicht jedes &#8222;K\u00f6nnen&#8220; sollte sich solche Kommentare leisten! Ich kenne nur wenige, die sich mir gegen\u00fcber so benehmen d\u00fcrfen, aber in Zeiten des Internet f\u00fchlt sich jeder als Experte, der die ersten Zeilen eines Wikipedia-Artikels lesen kann und 25% davon versteht. Ist leider so&#8230; und darum: Nat\u00fcrlich ist mein Geschreibe hier nicht der Ultimative Bericht! Denn jeder hat ganz eigene Vorstellungen und Anspr\u00fcche an ein Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>So kaufte sich ein mir bekannter Doktor ein Topinstrument f\u00fcr die Praxis und spielt gar kein Instrument! Er ist Therapeut und braucht eine reine, absolut native Wiedergabe der Instrumente f\u00fcr eine Klangtherapie. Anderen kaufen sich teuerste Expander und spielen auch kein Instrument: Sie programmieren ihre Songs, oft im Genre Rap, House oder so und starten mit absolut genialen Ideen durch. Instrumente sind Werkzeuge mit Seele. Wer sie akzeptiert, wie sie sind und sich auf sie einl\u00e4sst, der kann sogar mit einem 25 Deutsche Mark Keyboard Casio VL-1: Trio benutzte es in &#8222;Da Da Da&#8220;, Robin Williams in &#8222;Rudebox&#8220;, Human League, Fergie,&#8230; das Instrument ist ein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck.\u00a0 Es kommt also drauf an, wo die Reise hingehen soll und am Universellsten geht dies mit Softwareinstrumenten. Auch das VL-1 ist als Emulation vorhanden, wie das legend\u00e4re Rhythmusger\u00e4t &#8222;TR808&#8220; von Roland und etliche weitere&#8230; auf dem Touchscreen lassen sich die Emulatoren bedienen, wie das Original&#8230;. nat\u00fcrlich ohne Regler und Tasten und mit Abstrichen der Haptik. Aber: Es macht Spa\u00df und ist schon recht nah am Original dran. Die Zuh\u00f6rer werden zu 90% nicht merken, dass es nicht das Original ist und am wichtigsten ist &#8222;I did it MY WAY&#8220;&#8230; ist man selbst zurfrieden, hat man meiner Meinung nach sein Ziel erreicht. Alles andere ist Mainstream-Pop-Kultur. Wenn schon, so sollte man Popsongs stets interpretieren! Sie lediglich stumpf und mechanisch nachzutippen, das klingt nachgemacht, egal wie gut die Instrumente klingen. Oftmals sind es die, die selber nicht mehr als das hinbekommen, die andere mit Kritik regelrecht &#8222;Zukacken&#8220;. Daher auch der Begriff: Shitstorm, den es nicht nur im Internet gibt, sondern immer, wenn Deppen meinen sich in Konkurrenzsituationen zu befinden, die sie nicht anders aufbrechen k\u00f6nnen (Es fehlt ja meistens an Talent!), als andere schlecht zu machen oder sich \u00fcber die Lustig zu machen, die wirklich schlecht sind. Solch Arme W\u00fcrstchen, die nicht mehr hinbekommen, als &#8222;Schlaf Rock&#8220;, sind arme W\u00fcrstchen im Schlafrock und daher ein Tipp am Ende des ersten Teils zum SP5600: Wer meint das SP5600 sei schlecht und deswegen h\u00f6re sich sein &#8222;Meisterspiel&#8220; jetzt so mies an&#8230; Ein wahrer K\u00fcnstler beeindruckt selbst auf einem VL-1 oder der Bontempi-Heimorgel und er meckert nicht, sondern freut sich spielen zu d\u00fcrfen, egal worauf! Die Wahrheit ist: Das SP5600 klingt den meisten, die dran herumn\u00f6rgeln, nicht schlecht genug, ist auch noch gut spielbar und so ist beim Stand des K\u00f6nnens dieser Meckerbacken der Frust ersichtlich: &#8222;Eigentlich h\u00e4tte das knapp 500\u20ac g\u00fcnstige SP5600 auch ausgereicht&#8230; &#8220; nun wurden aber dreistellige Betr\u00e4ge \u00fcber den Tresen geschoben und dies erkl\u00e4rt die wenigen wirklich schlechten Bewertungen dieses Instruments.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thomann SP5600 &#8222;Home Piano&#8220; F\u00fcr ein Klavier sind die zus\u00e4tzlichen &#8222;Keyboardeigenschaften&#8220; an sich recht beeindruckend: Es stehen 600 Sounds zur verf\u00fcgung 230 Styles, bestehend aus: Einem Teil &#8222;A&#8220; (Strophe) und einem Teil &#8222;B&#8220; (Refrain), sowie passendes Intro, Ending und den beiden Fill-Ins (A und B), die auch zur Umschaltung der Teile dienen. 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