Festung Dömitz

Die Burganlage „Festung Dömitz“

Bereits im 13. Jahrhundert stand dort, wo heute die um 1560 von Herzog Albrecht I. von Mecklenburg errichtete Festung Dömitz steht, eine Rundburg.

Im Jahre 1894 beendete das Militär die Nutzung der zuvor immer wieder aufs Neue aufgebesserten Festung Dömitz. Sie steht seit 1975 unter Denkmalschutz. Seit 1973 war die Anlage aufgrund des „Kleinen Grenzverkehrs“ auch für die Menschen erreichbar, zuvor lag die Anlage im Sperrgebiet.

Von 1705 bis 1717, als der Herzog Karl Leopold seinen Regierungssitz nach Dömitz verlegte, diente die Feste kurzzeitig als Irrenanstalt und Krankenhaus. Seit dieser Zeit gibt es immer wieder Berichte über diverse Spukerscheinungen in dieser Burg. Hä? Neee, ist natürlich totaler Quatsch! Klingt aber erstmal aufregend. Als ob die imposante Festung das nötig hätte: Sie ist auf jeden Fall einen Abstecher wert, auch ohne Begegnungen paranormaler Art.

Apropos „Art“:  Wechselnde Ausstellungen und sogar Konzerte in diesem atemberaubenden Ambiente werden ebenfalls angeboten. Wer mag, kann sich >>>HIER<<< informieren.

Für einen kurzen Besuch fallen zur Besichtigung der vorderen Hallen keine Eintrittsgelder an. Die Hallen sind zudem auch bei hohen Außentemperaturen kühl. Kunststück bei den Mauern! Wer ins Innere der Burg gelangen will, wo auch ein Museum untergebracht ist, muss jedoch Eintritt zahlen und sich sputen: Auch im Sommer schließt die Festung um 17°° Uhr, am Wochenende ist die Anlage bis 18°° geöffnet.

Da die Anlage hochwassergeschützt direkt an der Elbe gelegen ist, lag es nahe dem UNESO Biosphärenreservat Elbe-Meck-Pom auch in Dömitz zu huldigen: Ein Biosphärenwanderweg führt rund um die Burg. Er ist ca. 1,5km lang. Seit 2013 befindet sich zudem das UNESCO Informationszentrum zum Reservat im Zeughaus der Festung Dömitz.

Eintrittspreise:

Erwachsene  5,50 € , Schwerbehindert  4,00 € , Kinder (4-16 J.) 2,50 €, Familienkarte 12,50 €(2 Erwachsene ab 1 Kind.
Die Führungen sind in größeren Gruppen ab 15 Personen zu buchen und schlagen dann mit um die 40 Euro zubuche. Schulklassen zahlen die Hälfte. Parken ist kostenlos auf dem in der Karte eingezeichneten Parkplatz möglich.

 

 

 

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